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 Germany > Berlin > Jüdisches Museum Berlin 
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Jüdisches Museum Berlin

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Jüdisches Museum Berlin, Berlin

Foto: Jens Ziehe

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Der Libeskind-Bau

Blick in die Achsen im Libeskind-Bau

Blick in die Ausstellung »A wie Jüdisch«

Blick in »Welcome to Jerusalem«

Blick in »Aural« von James Turrell

Der Garten des Exils

The Museumread more

Das Jüdische Museum Berlin ist ab Samstag, 14. März 2020 aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres geschlossen. Auf unserer Website www.jmberlin.de halten wir Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Wir sind ein lebendiger Ort der Reflexion über die jüdische Geschichte und Kultur sowie über Migration und Diversität in Deutschland.

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Focal points

Religion , Folklore , History, Jewish Museum , Food & Drink, Interesting for children, Architecture

Contact
Opening hours

1. Januar - 19. April 2020
Täglich 10–20 Uhr

ab 18. Mai 2020
Täglich 10-19 Uhr

Sonderöffnungszeiten und Schließtage

Sa, 14. Mär bis auf Weiteres geschlossen

Sa, 19. Sep 2020 (Rosch ha-Schana) geschlossen
So, 20. Sep 2020 (Rosch ha-Schana) geschlossen
Mo, 28. Sep 2020 (Jom Kippur) geschlossen
Do, 24. Dez 2020 (Heiligabend) geschlossen

Prices

8 Euro, ermäßigt 3 Euro

Guided Tours

samstags, 15 Uhr: »JMB in 60 Minuten« - Die Museumsarchitektur, die Ausstellung »A wie Jüdisch« und die Rolle des Jüdischen Museums Berlin für das deutsche Selbstverstädnis
sonntags, 11 Uhr: Führung durch die Ausstellung »A wie Jüdisch«
sonntags, 14 Uhr: Führung zur Ausstellung »This Place« mit Werken von zwölf internationalen Fotokünstler*innen
donnerstags, 18 Uhr: »Architektur für alle Sinne« - Neue Führung zum Libeskind-Gebäude
freitags, 14 Uhr: »JMB in 60 minutes« - Guided Tour on the museums architecture and the exhibition »A is for Jewish« (in English)

Kosten jeweils 3 Euro; zzgl. Museumsticket (8 Euro, ermäßigt 3 Euro)

Mehr Informationen: www.jmberlin.de/fuehrungen

Other

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2020

Yael Bartana: Redemption Now

Yael Bartana: Redemption Now

10. September 2020 - 10. January 2021

Ab September 2020 zeigt das Jüdische Museum Berlin eine Werkschau der Videokünstlerin Yael Bartana. In ihren Arbeiten erkundet Bartana die Bildsprachen von Identität und Gedenkpolitik. Öffentliche Rituale, Zeremonien und soziale Praktiken, die dazu dienen sollen, kollektive Identitäten zu stärken, bilden Schwerpunkte ihres künstlerischen Schaffens. Ein häufiger Bezugspunkt ist dabei das Nationalbewusstsein ihres Geburtslandes Israel. Wie ein roter Faden durchzieht der Wechsel von Realität und Fiktion und die Frage nach dem „Was wäre, wenn?“ das Werk der Künstlerin.

Die Ausstellung zeigt neben frühen und neueren Arbeiten eine Videoinstallation, die Bartana eigens für die Ausstellung konzipiert hat und in Berlin produziert. Einen thematischen Fokus der Arbeit bildet das Hinterfragen politischer Heilserwartungen, etwa nach kollektiver Erlösung. Auch hier schafft Bartana künstlerisch alternative Realitäten, die den Zuschauer*innen neue Blickpunkte ermöglichen. Dabei schöpft Bartana aus der deutsch-jüdischen Vergangenheit und Gegenwart und bringt Szenen des kollektiven Unbewussten an die Oberfläche.

Zwischen 2006 und 2011 arbeitete Yael Bartana in Polen und schuf dort die Trilogie And Europe Will Be Stunned – über eine fiktive Bewegung der Rückkehr von Jüdinnen*Juden nach Polen in Anlehnung an das zionistische Projekt. Die Trilogie war der polnische Beitrag zur 54. Internationalen Kunstausstellung (Biennale) in Venedig 2011 und wurde kürzlich von der britischen Zeitung The Guardian auf Platz 9 der wichtigsten Kunstwerke des 21. Jahrhunderts gewählt. Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Shelley Harten und Gregor H. Lersch.

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DAUERAUSSTELLUNG

DAUERAUSSTELLUNG

18. May 2020 - 31. December 2024

Die Dauerausstellung im Libeskind-Bau erzählt aus jüdischer Perspektive die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Der Rundgang mit fünf historischen Kapiteln spannt einen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Der Nationalsozialismus und die Zeit von 1945 bis heute nehmen dabei einen großen Raum ein. Acht thematische Inseln laden Besucher*innen ein, sich mit allen Sinnen in jüdische Kultur und Religion zu vertiefen. Was ist im Judentum heilig? Wie feiert man Schabbat? Welchen Klang hat das Judentum?

Neben Original-Objekten präsentiert die Ausstellung eine große Vielfalt an audio-visuellen Medien, Virtual Reality, an Kunst und interaktiven Spielen.

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2019

This Place

This Place

07. June 2019 - 19. April 2020

Aus der Perspektive von zwölf internationalen Fotokünstler*innen nähert sich die Ausstellung der Komplexität Israels und des Westjordanlandes – der Topografie, den Bewohner*innen und ihrem Alltag. Den Ansatz seines Projektes beschreibt der Initiator und Fotograf Frédéric Brenner als Wunsch, den aus der Berichterstattung über die Region bekannten Bildwelten neue künstlerische Motive hinzuzufügen. Dafür konnte er namhafte Fotograf*innen gewinnen: Wendy Ewald, Martin Kollar, Josef Koudelka, Jungjin Lee, Gilles Peress, Fazal Sheikh, Stephen Shore, Rosalind Solomon, Thomas Struth, Jeff Wall und Nick Waplington sind über mehrere Jahre hinweg immer wieder in die Region gereist. Die insgesamt mehr als 600 Fotografien setzen sich zu einem vielschichtigen visuellen Portrait zusammen. Themen wie Identität, Familie, Heimat und Landschaft rücken in den Fokus, während der Nahostkonflikt mal mehr und mal weniger sichtbar ist. Die Betrachter*innen sind durch die sehr unterschiedlichen Arbeiten dazu eingeladen, über die Heterogenität der Region ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung ist nach Stationen u. a. im DOX Center für zeitgenössische Kunst in Prag, im Tel Aviv Museum of Art in Israel und im Brooklyn Museum of Art erstmals in Deutschland zu sehen. Die Ausstellung wurde organisiert von der Chronicle of a People Foundation, Inc., New York.

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2018

A wie Jüdisch - In 22 Buchstaben durch die Gegenwart

A wie Jüdisch - In 22 Buchstaben durch die Gegenwart

26. November 2018 - 19. April 2020

Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Die Ausstellung A wie Jüdisch beleuchtet in zweiundzwanzig Impressionen deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden. Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich »das Jüdische« in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.
Von Facebook ins Museum schaffte es der Post eines jungen Israeli, der seinen Umzug nach Berlin mit den günstigen Schokopuddingpreisen im deutschen Discounter begründete – und damit in Israel eine Debatte auslöste. Und auch die Orte für den besten Hummus Berlins dürfen in einer Schau über die deutsch-jüdische Gegenwart nicht fehlen. Wer sich mit der jüdischen Gegenwart in Deutschland beschäftigt, stößt zudem auf die neuen und interessanten Impulse, die die junge Generation russischsprachiger Jüdinnen*Juden der jüdischen Community geben.

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2017

Archive

Carl Melchior - Jüdischer Vorkämpfer eines europäischen Friedens

Carl Melchior - Jüdischer Vorkämpfer eines europäischen Friedens

18. January 2019 - 30. June 2019

Im Rahmen des berlin­weiten Themen­winters »100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19« erinnert das Jüdische Museum Berlin mit einer Intervention im Akademie­gebäude an das Wirken von Carl Melchior, dem lange über­sehenen jüdischen Vor­kämpfer eines europäischen Friedens. Frieden war im November 1918 eine zentrale Forderung nicht nur der Revolutionäre. Wie aber konnte ein solcher Friede nach einem jahre­langen alles vernichtenden Mahl­strom der Gewalt, angesichts von Millionen von Opfern des Ersten Welt­krieges geschaffen und gesichert werden? Darum bemühte sich Carl Melchior als Vor­sitzender des Finanz­ausschusses der deutschen Waffenstillstands­delegation und Haupt­delegierter bei den Ver­handlungen mit den Alliierten – und bewahrte dabei »große Würde in der Nieder­lage« (so einer seiner Gegen­über, John Maynard Keynes). Melchior stammte aus einer alten Altonaer Rabbiner­familie und war der erste Mit­inhaber des Hamburger Bank­hauses M. M. Warburg & Co, der nicht aus der Familie stammte. 1918 war er Mit­begründer der Deutschen Demokratischen Partei. Rastlos reisend setzte er sich nach der Ent­täuschung von Versailles für faire Reparations­bedingungen und einen Ausgleich mit Frankreich und Groß­britannien ein. 1926 wurde er zum deutschen Repräsentanten des Völker­bunds. Zusammen mit Leo Baeck trat er Anfang 1933 für die Belange von Jüdinnen*­Juden in Deutsch­land ein und wurde so Mit­begründer des »Zentral­ausschusses der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau«. Er starb am 30. Dezember 1933 – an Über­arbeitung.
In Zusammen­arbeit mit der Stiftung Warburg-Archiv, gefördert von der Warburg-Melchior-Olearius-Stiftung, in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin
Wo? W. M. Blumenthal Akademie, Eingangsbereich
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin

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Eine Installation von James Turrell

Eine Installation von James Turrell

12. April 2018 - 06. October 2019

In einem temporären Bau im Museumsgarten präsentieren wir die begehbare Installation Ganzfeld »Aural« des Künstlers James Turrell. Mit »Aural« wird erstmalig ein Ganzfeld des weltweit bedeutendsten »Bildhauers des Lichts« in Berlin präsentiert. Die Installation gehört zur Werkserie der Ganzfeld Pieces, in der Turrell Grenzbereiche der Wahrnehmung inszeniert.

Die Installation
 Beim Betreten der Installation Ganzfeld »Aural« tauchen Besucher*innen in die Atmosphäre eines Raumes ein, in dem sich weder Dimensionen noch die Quelle des Lichts erkennen lassen. Das Auge findet keine Anhaltspunkte mehr und der Blick verliert sich. Licht, Farbe und Raum verschmelzen miteinander. Der langsame Farbwechsel der Installation wird durch Lichtblitze unterbrochen. James Turrell fordert Zeit von seinen Besucher*innen. Das Auge muss sich anpassen – erst dann entfaltet sich die Wirkung des Lichts vollkommen. Plötzlich werden kleinste Eindrücke und Veränderungen wahrgenommen. Traumähnliche Erfahrungen, die an dichten Nebel, große Schneefelder oder nächtliche Dunkelheit erinnern, stellen sich ein.

Symbolik des Lichts
Licht ist ein zentrales Symbol im Judentum, das Anfang und Ende der Schöpfung miteinander verbindet. Die Arbeiten von James Turrell können als eine der spektakulärsten künstlerischen Interpretationen der Erschaffung des Lichts angesehen werden.

Schenkung von Dieter und Si Rosenkranz
Das Ganzfeld »Aural« ist die zweite Schenkung des engagierten Sammlerehepaars Dieter und Si Rosenkranz nach der Installation Schalechet von Menashe Kadishman. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

James Turrell
James Turrell (* 1943, Los Angeles) gehört zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Seit mehr als fünfzig Jahren steht die menschliche Wahrnehmung von Licht im Mittelpunkt seines Schaffens. Seine Untersuchungen gelten der Selbsterfahrung aller Sinne, dem bewussten und unbewussten Sehen sowie der emotionalen Qualität unseres Gefühls von Licht, Raum und Zeit.

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Welcome to Jerusalem

Welcome to Jerusalem

11. December 2017 - 01. May 2019

Synagogen, Kirchen und Moscheen prägen unser Bild von Jerusalem. Für Jüdinnen*Juden, Christ*innen und Muslim*innen aus aller Welt ist die »heilige Stadt« ein wichtiges Zentrum ihres Glaubens. Gleichzeitig ist Jerusalem von außerordentlicher politischer Brisanz, da sowohl Israelis als auch Palästinenser*innen sie als ihre Hauptstadt beanspruchen.
Von der Zeit des zweiten Tempels und seiner Eroberung durch Rom über die osmanische Herrschaft und die britische Mandatszeit bis zum 21. Jahrhundert - die Ausstellung Welcome to Jerusalem thematisiert eine Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind. Zu sehen sind wertvolle historische Objekte und Modelle, die erstmals in Berlin gezeigt werden; ebenso mediale Installationen, die eigens für die Schau entwickelt wurden.
Arbeiten von Harun Farocki, Nira Pereg, Yael Bartana, Mona Hatoum, Gustav Metzger, Fazal Sheikh und weiteren internationalen Künstler*innen kommentieren historische Ereignisse und politische Positionen. Eine Filmspur mit Interviews aus der Echtzeit-Dokumentation 24h Jerusalem macht die Besucher*innen mit einer in jeder Hinsicht bemerkenswerten und aufregenden Stadt bekannt. – Welcome to Jerusalem!

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res·o·nant

res·o·nant

17. November 2017 - 01. September 2019

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wurde eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen.

Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt res·o·nant zwei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Diese symbolischen Leerstellen, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für sein Werk.

In den 24 Meter hohen Räumen werfen rotierende Projektoren Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken. Mittels drehender Spiegelelemente und Stroboskop-Blitze entsteht eine »Resonanz zwischen Architektur und Haut«, so der Künstler.

Als wichtiges Element der Installation sind über mehrere im Raum verteilte Lautsprecher jeweils 60-sekündige Soundclips – sogenannte Skits – zu hören, die von mehr als 150 Musiker*innen eigens für res·o·nant produziert wurden.

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